Aufbauphase, Stand 11.10.2026, flussweise

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Herzlich Willkommen.
Nun, vielleicht ist dir der Begriff nicht geläufig, „Dritter Raum“, doch wir nutzen ihn alle, eben den Dritten Raum. Gemeint sind damit alle Räume, die nicht Wohnen und Arbeit betreffen, sondern prinzipiell zur Erholung [in der Freizeit] dienen.
Hier bei uns bedeutet dies kreative Arbeit und Ruhe. Wir leben dies Projekt daher auch nicht horizontal gedacht und an Ländergrenzen stoßend, sondern vertikal wahrgenommen, eben Himmel und Erde. Dies ist eine schlichte Wahrnehmung der Welt, um niemanden auszuschließen, niemanden auszugrenzen, ganz gleich Herkunft, Sozialisation und alle anderen Unterschiede betreffend.
Was heißt das? Sozial-kulturuell?
Also, ich verstehe das so, das wir nicht nur sozial und multi-kuturell eingestellt sind, sondern soziales Interagieren auch proaktiv auf multikultureller Ebene angehen. Dabei geht es nicht darum, Gräben zu eher konservativen oder gar rechtsextremen Kräften zu vertiefen, sondern die Hand zu reichen und in den Dialog zu treten und gegensätzliches FÜHLEN zu überwinden und einen Treffpunkt in Mitte auszuhandeln. Schwerpunkt ist und bleibt aber die Kreativ-Arbeit unter der Anleitung von Point Point und anderen im Viertel ansässigen Kreativ-Arbeitenden.
Wie sieht das konkret aus?
Glücklicherweise leben wir in einer Welt, in der zusehends Pflege des Lebens und Umweltschutzbewusstsein im Mittelpunkt steht, und nicht nur durch die Bevölkerung der Welt an deren Regierungen heran getragen wird, sondern von jenen auch ebenfalls proaktiv angegangen wird. Dies schlägt sich auch in unseren Großstädten nieder. Und zwar in der Form, dass ganz neu gedacht wird, im Sinn von Klimawandel-Verlangsamung und dergleichen.
„Himmel und Erde“ dient uns daher in der Hitze als kühlende Oase, und wiederum im Winter, als ein Ort der Wärme. Ganz normal eigentlich. Doch steht dieser Aussage das finanzielle Konzept entgegen: Und zwar liegt der Fokus auf dem Tauschhandel. So zum Beispiel, reicht ein persönlicher Beitrag, ein kurzes Gedicht oder ein selbst gemaltes Bild als Tauscheinsatz, welchem wir angemessen begegnen, in unserem Rahmen dienen wir mit Information und Verpflegung.
Das heißt, wir brauchen den Rückhalt der Politik auf kommunaler, bis hin zur europäischen Ebene und sind auf Spenden angewiesen, auch der Skalierbarkeit und Erweiterung des Angebotes wegen. Das räumt uns eine gewisse Freiheit und Unabhängigkeit ein. Was jetzt wie ein Widerspruch klingt, ist der Schlüssel zum Konzept. Vernetzung bis hin zur tragenden Verflechtung.
Ferner sind wir auf proaktives Ehrenamt angewiesen, um den Raum nicht nur mit Leben zu füllen, sondern auch am Leben zu erhalten. Das ist dann im Verbund mit dem „ProEmotion-Konzept“ himmelerde.org/ notwendig, welches das Wirken des Einzelhandels und wirtschaftlich und sozial agierenden Unternehmen, Gewerblichen und freiberuflichen Tätigkeiten unterstützt und fördert. Das heißt, wir haben auch den Anspruch der quasi Menschlichen Marktwirtschaft, im Gegensatz zu grober Digitalisierung und deren zusehende Ausgrenzung und wirtschaftlicher Ausbeutung an Mensch und Tier.
So lehnen wir beispielsweise übertriebene ausbeuterische Industriezweige ab, wie die Rübenzucker-, Nikotin- und Alkohol Verabreichendes Verhalten, und auch den Irrsinn der Milchwirtschaft, beispielsweise: ohne allzu missionarisch aufzutreten, sondern informierend (und auch alarmierend) zu interagieren.
Was bedeuten Ereignisse, wie zum Beispiel „Der Tag deines Kontintents“?
Von Montag bis Freitag, widmen wir uns an einem bestimmten Tag, jeweils einem bestimmten Kontinent. Das heißt das Angebot an Snacks und Getränken wird angepasst, und die Musikalische Untermalung, bis hin zu den Ausdrucksformen bildhafter Kreativarbeit, werde angepasst werden. Dies dient dem zu vermittelnden Gefühl einer tief in unserem Glauben verankerten Willkommenskultur fremder, ja Kulturen, und auch der Integration als gemeinsames Erlernen von neuen Fähigkeiten bis hin zur Begegnung.
Am Wochenende schließen wir den Kreis mit unserer Kochgruppe, welche im Kontrast zu den Werktagen interkulturell, und insbesondere generationsübergreifend in kleiner Gruppe stattfinden wird. Tatsächlich hat diese nicht nur die Absicht potentiellem Vereinsamen vorzubeugen, sondern auch einen Raum zu schaffen, wo sich unsrer Auffassung nach bereits entfremdete Generationen wieder nachhaltig annähern können.
Getragen wird das Konzept durch fortwährende Promotion in Sozialen Medien und in der Form, dass wir proaktiv auf die einzelnen Personen zugehen und bewusst einladen, bis das Projekt eben ins Rollen kommt. Dabei kommt hinzu, quasi als Abrundung, unbeeinflusste Kunst wird als jeweile Ausstellung für eine dauerhafte Interessensbildung, als auch Zielsetzung dienen.
Gemeinsam sind wir nicht nur stärker, sondern auch leicht und heiter. (Point Point)
Härzlech willkomme.
Villicht isch dir dr Begriff „Dritte Ruum“ nid gläufig, aber mir alli nutze ihn, ebe dä dritte Ruum. Gmeint sind demit alli Rüüm, wo nid s Wohne oder d’Schaffe beträffed, sondern grundsätzlich dr Erholig [i dr Freizyt] diene.
Bi eus heisst das kreativs Schaffe und Rueh. Mir läbed das Projekt drum au nid horizontal dänkt und a Landesgränze stosend, sondern vertikal wahrgnoh, ebe Himmel und Ärde. Das isch e eifachi Wahrnähmig vo dr Wält, damit niemer usgschlosse oder usgrenzt wird, völlig unabhängig vo Herkunft, Sozialisierig oder irgendwelche andere Underschied.
Was heisst das? Sozial-kulturell?
Ich verstah das so, dass mir nid nur sozial und multikulturell iigstellt sind, sondern s soziale Mitenand au aktiv uf multikultureller Ebene aagönd. Debii gaht s nid drum, Gräbe zu eher konservative oder gar rächtsextremi Chräfte z vertüüfe, sondern d Hand z reiche, in Dialog z trätte, gegesätzlichs FÜEHLE z überwinde und e Treffpunkt i dr Mitti uszhandle. Dr Schwerpunkt isch und blibt aber d Kreativ-Arbeit unter dr Aaleitig vo Point Point und andere im Quartier aasässige Kreativschaffende.
Wie gseht das konkret us?
Zum Glück läbe mir i ere Wält, i dr d Pflege vom Läbe und s Umweltbewusstsy zunehmend im Mittelpunkt stönd. Und das wird nid nur vo dr Bevölkerig a ihri Regierige härägetrage, sondern au vo dene sälber aktiv aagange. Das zeigt sich au i eusne Grossstädt. Und zwar i dr Form, dass ganz nöi dänkt wird, im Sinn vo dr Verlangsamig vom Klimawandel und Ähnlichem.
„Himmel und Ärde“ dient eus drum i dr Hitz als chüehlandi Oase und im Winter wiederum als Ort vo Wärmi. Eigetlech ganz normal. Doch dem gegeüber staht s finanzielli Konzept: Dr Fokus liit uf em Tuuschhandel. So cha zum Bispiel e persönliche Bytrag, es churzs Gedicht oder es sälber gmolts Bild als Tuusch-Iisatz gnüege. Mir begegned dem angemesse und büüted i eusne Möglichkeite Informatione und Verpflegig a.
Das heisst, mir bruched dr Rückhalt vo dr Politik uf kommunaler bis hi zur europäische Ebene und sind uf Spände agwise, au im Sinn vo dr Skalierbarkeit und dr Erweiterig vom Angebot. Das git eus e gwüssi Freiheit und Unabhängigkeit. Was jetzt wie e Widerspruch tönt, isch dr Schlüssel zum Konzept. Vernetzig bis hi zur tragende Verflechtig.
Witer sind mir uf proaktivs Ehrenamt agwise, zum dr Ruum nid nume mit Läbe z fülle, sondern au am Läbe z erhalte. Das isch denn im Verbund mit em „ProEmotion-Konzept“ himmelerde.org notwendig, wo s Wirke vom Detailhandel sowie vo wirtschaftlich und sozial agierende Unternehmige, Gewerbebetrib und freiberuefliche Tätigkeite unterstützt und fördert. Das heisst, mir hend au dr Aaspruch vo ere quasi menschliche Marktwirtschaft, im Gägesatz zu grober Digitalisierig und dr zunehmendene Usgränzig und wirtschaftliche Usbeutig vo Mänsch und Tier.
So lehne mir zum Bispiel übertribeni usbeuterischi Industriezwyg ab, wie Verhaltenswiise rund um Rüeblizucker, Nikotin und Alkohol, aber au dr Wahnsinn vo dr Milchwirtschaft. Allerdings träte mir debii nid missionarisch uf, sondern informierend und, wo nötig, au warnend.
Was bedeuted Aaläss wie zum Bispiel „Dr Tag vo dim Kontinent“?
Vo Mändig bis Fritig widmed mir jede Tag eme bestimmte Kontinent. Das heisst, s Angebot a Snacks und Getränk wird aapasst, genauso wie d musikalischi Begleitig bis hi zu de Usdrucksforme bildhafter Kreativarbeit. Das dient em Gfüehl vo ere tüüf i eusne Überzügige verankerte Willkommenskultur für fremdi, ja unterschiedlichi Kultuure, und ebenso dr Integration als gemeinsams Erlerne vo neui Fähigkeite bis hi zur persönleche Begägnig.
Am Wuchenänd schlüssed mir dr Chreis mit eusere Chochgruppe, wo im Gägesatz zu de Wärchtäg interkulturell und bsunders generationsübergreifend i chline Gruppe stattfindet. Tatsächlech het sie nid nume d Absicht, ere mögliche Vereinsamig vorzubeuge, sondern au e Ruum z schaffe, wo sich nach eusere Uffassig bereits entfremdeti Generatione wieder nachhaltig chönd anänand aahebe.
Trage wird s Konzept dur fortwährendi Promotion i de soziale Medie und i dr Form, dass mir aktiv uf einzelni Persone zuegönd und sie bewusst iiladed, bis s Projekt würklech is Rolle chunnt. Debii chunnt als Abrundig no dezue, dass unbeiflussti Kunst i Form vo jeweilige Usstelligene sowol dr langfristige Interessensbildig als au als Zielsetzig diene söll.
Zäme sind mir nid nume stärker, sondern au leichter und heiterer. (Point Point)
A warm Welcome.
You may not be familiar with the term “third place”, yet we all make use of third places. The term refers to spaces that are neither home nor work, but places where people can relax, spend their leisure time, and connect with others.
Here, that means a balance of creative activity and tranquillity. Our project is therefore not conceived horizontally, bounded by national borders, but perceived vertically: Heaven and Earth. It is a simple way of viewing the world that seeks to exclude no one and leave no one behind, regardless of origin, upbringing, culture, or any other differences.
What does “social-cultural” mean?
To us, it means more than being socially minded and multicultural. It means actively encouraging social interaction across cultural boundaries. The aim is not to deepen divisions between different social or political viewpoints, including more conservative perspectives, but rather to extend a hand, foster dialogue, and overcome opposing feelings in search of common ground.
At its heart, however, the focus remains creative work, guided by Point Point and other creative practitioners based in the neighbourhood.
What does this look like in practice?
Fortunately, we live in a time when care for life and environmental awareness are increasingly gaining importance. These values are not only being demanded by communities but are also finding their way into public policy and urban planning. Cities are being reimagined with sustainability and climate resilience in mind.
HeavenEarth is intended to serve as a cooling oasis during hot weather and a welcoming place of warmth during the colder months. In many ways, this is quite simple. What makes the concept different is its economic model.
The emphasis lies on exchange and contribution. A personal offering, such as a short poem, a drawing, or another creative contribution, may be accepted as a form of exchange. In return, within our means, we provide hospitality, information, and refreshments.
This approach requires support from public institutions at local, regional, national, and European levels, as well as donations that allow the project to grow and evolve. Such a model offers a degree of freedom and independence. What may at first seem like a contradiction is, in fact, central to the concept: connection, cooperation, and meaningful interdependence.
Community involvement
The project also relies on active volunteering, not only to bring the space to life but to sustain it over time. This is closely linked with the ProEmotion Concept of himmelerde.org, which seeks to support local retailers, businesses, tradespeople, freelancers, and socially responsible enterprises.
In this sense, we aspire to what might be called a human-centred market economy, offering a counterbalance to forms of digitalisation that can lead to exclusion, isolation, or exploitation.
We therefore take a critical view of industries and consumption patterns that may have harmful social, environmental, or health impacts. Our intention is not to preach, but to inform, encourage reflection, and promote awareness.
What are events such as “Your Continent Day”?
From Monday to Friday, each day is dedicated to a particular continent.
Snacks, drinks, music, and forms of creative expression will reflect the chosen region, creating an atmosphere that celebrates cultural diversity and genuine hospitality. The aim is to encourage curiosity, learning, participation, and meaningful encounters between people from different backgrounds.
Weekends: Cooking and Connection
At weekends, the circle is completed through our community cooking group. Unlike the themed weekdays, these gatherings are intentionally intercultural and intergenerational, taking place in smaller groups.
The purpose is not only to help prevent loneliness and social isolation but also to create opportunities for meaningful connections between generations that, in many ways, have grown apart. We believe such encounters can foster lasting understanding and mutual support.
Building the Community
The project is supported through ongoing promotion on social media and, more importantly, through direct personal outreach. We actively invite people to participate and become involved until the initiative develops its own momentum.
As a further element of the concept, independent and non-commercial art exhibitions will provide both a lasting source of inspiration and a reason for people to return, discover, and engage.
Together, we are not only stronger, but also lighter in spirit and more joyful.
Point Point
